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    Rundblick aus den 8 Turmfenstern:
         
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    Der Schloßturm

    Der Schloßturm mit einer Höhe von 43m und einer Mauerstärke von 3,50m (unten) bzw. 1,10m (oben) ist bis zu 22m Höhe der Rest des ehemaligen Bergfriedes der schon im 12. Jahrhundert als Wohn- und Wehrburg existierte (Weiheurkunde der Johanneskirche in Plauen von 1122).Er steht auf einem Grauwackerquarzitfelsen einem Gestein das für die Region des Vogtlandes sehr typisch ist. Auch die Turmmauer besteht im wesentlichen aus dieser Gesteinsart.

    Die Burg wurde 1348 als "Castrum Urbach" erstmalig urkundlich genannt. Nach einer alten Bildbeschreibung lag sie damals auf einem schroffen nach allen Seiten hin steil abfallenden Felsen. Die Zugbrücke vor den Toren der Burganlage überbrückte einen 17m tiefen Graben. Der einzige Zugang zum Turm befand sich in 12m Höhe und mußte über eine Strickleiter o.ä. erreicht werden. Anfang des 16 Jahrhunderts kam die Familie der Edlen von der Planitz in den Besitz der Stadt und somit auch des Schlosses. Sie blieben über 300 Jahre lang die Herren über das Auerbacher Gebiet. 1705 erhielt der Turm einen zweiten Zugang. Er wurde so angelegt daß er vom Dachboden des Schlosses aus erreichbar war.

    Ebenso wie viele Häuser der Stadt so wurden auch die Gebäude auf dem Schloßberg bei den Stadtbränden aber auch durch kriegerische Ereignisse häufig zerstört. Immer wieder baute man Schloß und Turm auf den vorhandenen Mauerresten auf. Nach dem großen Brand von 1757 jedoch bei dem fast die gesamte Stadt zerstört wurde blieb die ehemalige Burganlage fast 100 Jahre lang als Ruine stehen. Erst nach dem Kauf des Schloßberges und der Burgruine durch den Fabrikanten Keffel im Jahr 1848 wurden Turm und Schloß wieder aufgebaut. Die in den folgenden Jahren durchgeführten Baumaßnahmen veränderten das Aussehen der Anlage vollkommen. So erhielt der Turm eine Holzhaube und wurde zum Aussichtsturm umgebaut. Der Einbau der hölzernen Wendeltreppe und die Schaffung eines Zuganges zum Turm von unten gehörten ebenso zu den baulichen Maßnahmen wie der teilweise Wiederaufbau der Umfassungsmauer der Burg.

    1909 kaufte die Stadt Auerbach das Schloßgelände von den Nachkommen der Familie Keffel. Es erfolgte ein erneuter Um- und Ausbau des gesamten Schloßgeländes. Der Turm wurde dabei auf seine jetzige Höhe von 43m gebracht und die hölzerne Haube durch ein achtkantiges spitzes Ziegeldach ersetzt. Im wesentlich vergrößertem Schloßgebäude wurde die Salongaststätte "Schloßschänke" eingerichtet. Über 179 Stufen gelangt man heute zum Aussichtspunkt des Schloßturmes von dem man einen guten Rundblick über die Stadt Auerbach und ihre Umgebung hat.

     

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