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  • Der Auerbacher Schloßturm

    Als Baumaterial dienten Grauwackerquarzsteine. Als Mörtel Sand, Kalk und ein Gemisch von Kalbshaaren und Eiweiß. In 12m Höhe ist der ehemaliger Turmeinstieg (bis 1850 kein Zugang von unten). 1705 wurde in 16m Höhe ein Durchbruch als ehemaliger Zugang zum Schloß geschaffen. Der Aufstieg erfolgt durch eine Wendeltreppe mit Mittelholzstamm aus dem Jahre 1850. In 22m Höhe befindet sich die Plattform des ehemaligen Burgfriedes. In den Jahren 1909 und 1910 wurde der Turm im inneren mit Ziegelausmauerung mit 1m Stärke auf 47m erhöht. (Erbauer Baumeister Hockel Auerbach). Vom Abschluß des ehemaligen Bergfriedes bis zur überdachten Aussichtsplattform führen normale Holztreppen. Die Aussichtsplattform hat großen Sichtfenstern und ein Panoramagemälde im Inneren. Nach obenhin befindet sich eine interessante Holzkonstruktion die bis zur Giebelspitze des roten achteckigen Ziegeldaches reicht. Insgesamt führen im Turm 179 Treppenstufen zur Aussichtsplattform.

    Der Auerbacher Schloßturm ist der Rest der ehemals weit nach Osten vorgeschobenen Burganlage des Vogtlandes. Dieser im 12.Jh. erbaute Bergfried kann auch im Zusammenhang mit dem in der Weiheurkunde genannten östlichen Grenzpunkt dem Grodinum (Burganlage) stehen. Von der einstmaligen Burganlage die durch mehrere Stadtbrände in den Jahren 1430 Husittenkrieg 1625 Stadtbrand 1757 Stadtbrand total vernichtet wurde konnte nichts mehr erhalten werden und blieb bis zum Jahre 1849 eine Ruine. Dann kaufte im Jahr 1849 der Fabrikant Keffel das Ruinengelände. Er ließ einen Teil der alten Umfassungsmauer wieder errichtet legte etagenweise Gartenanlagen an und umzäunte das Gelände. Der Turmsumpf erhielt in ca. 20m ein sogenanntes Lusthaus (Aussichtsfläche) mit Fenstern und einem stumpfen kegelförmigen Dach. Am 30. August 1850 fand die Einweihungsfeier und die ersten Besteigung über die im Turminneren befindliche Wendeltreppe statt. An den Turm wurde eine Gaststätte angebaut. Im Jahre 1909 kaufte die Stadt Auerbach das Schloßberggelände und begann mit dem Ausbau des Geländes und vor allem des Turmes. Dieser wurde mit Grauwackerquarzitsteinen bis zu einer Höhe von 47m als Aussichtsturm mit Plattform und großen Aussichtsfenstern gemacht. Ein achteckiges spitzes rotes Ziegeldach wurde als Abdeckung aufgesetzt. Das alte Schloßgebäude wurde umgebaut wesentlich vergrößert und darin die Gaststätte "Schloßschänke" als Salongaststätte am 15.Januar 1911 eröffnet. Bis 1990 blieb es Gaststätte die den Name Tanzgaststätte trug. Der auf dem Schloßterrain befindliche Pavillon diente seit dem Jahre 1987 bis 1990 als Terassen-Cafe.

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