Bettlersteig ins Kaisertal (2004)

zurück zur Übersicht

Ausgangspunkt: 

Parkplatz Sparchen in Kufstein

Schwierigkeitsgrad: 

mittel

Höhenunterschied:

ca. 860 m (mit Seilbahn)

Wanderzeit: 

ca. 7 bis 9 Stunden


Tourenübersicht und Höhendiagramm hier


Der Bettlersteig wird in der Literatur oft als Wandertipp angepriesen. Die Hinweise, diese Tour nur bei trockenem Wetter anzugehen, hatte uns immer wieder abgehalten.

Die Tour beginnt am Parkplatz Sparchen oder am Parkplatz der Sesselbahn Wilder Kaiser in Kufstein. Beide Parkplätze liegen ca. 5 bis 10 min Fußweg auseinander.

Mit Sesselbahn Wilder Kaiser fahren wir über 
2 Stationen von ca. 500 m auf ca. 1250m nach oben.


An der Bergstation

In unmittelbarer Nähe (ca. 5 min) befindet sich das Weinbergerhaus.

 


Von der Terrasse des Weinbergerhauses hat man einen guten Ausblick in das Inntal, Richtung Rosenheim. Der größer Ort in der Bildmitte ist Kiefersfelden. Danach weiter talabwärts sieht man Oberaudorf und Niederaudorf.

Wir verlassen das Weinbergerhaus und wandern weiter in Richtung Kaindlhütte. Die Kaindlhütte liegt nur geringfügig höher als das Weinbergerhaus. Ein breiter Wirtschaftsweg führt zunächst bergab.

Die Sonne scheint über das hohe Felsmassiv des
Wilden Kaiser auf das Hochplateau der Steinbergalm und zeichnet mit ihren Strahlen ein reizvolles Bild.

 

Etwa von der Steinberghütte bis zur Kaindlhütte geht es wieder bergan.

Nach etwa einer Stunde kommen wir an der Kaindlhütte an. Nach einer kleinen Pause geht es weiter.

 

Kurz nach der Kaindlhütte zweigen mehrere Wanderwege ab. Wir müssen nach links in die Richtung Gamskogel - Bettlersteig.

Oberhalb der Kaindlhütte hat man noch einmal einen guten Überblick über die Almsiedlung. Gegenüber sieht man deutlich das Kreuz vom Hochegg. Hier führt der Weg über die Walleralm zum Hintersteiner See

Wir wandern aber weiter an den Almweiden der Steinbergalm entlang und haben einen guten Blick in Richtung Inntal.

Hier teilt sich der Weg. Nach links geht es weiter zum Gamskogel, nach rechts kommt man zum Einstieg in den Bettlersteig.

Der Bettlersteig beginnt mit zahlreichen Stufen.

 

Von hier sieht man weit in das Kaisertal hinunter. Gegenüber sind die Felswände des Zahmen Kaiser.

 

Der Weg bleibt schmal und führt meist nach unten. Ab und zu liegt ein dicker Baum quer.

 

Man muß sich genügend Zeit für diesen Weg nehmen. An dieser Stelle geht es nur über die Eisen im Fels nach unten. Die Halteseile rechts und links sind zwar nur locker gespannt, bieten aber doch ein sicheres Gefühl.

 

Hier sieht es schlimmer aus als es ist.

Doch bei feuchtem Wetter möchten wir hier nicht gehen. Die Bretter können bestimmt sehr glatt sein und der Hang geht steil und weit nach unten.

 

Wir haben etwas mehr als die Hälfte des Bettlersteiges geschafft. Und sind an der Straßwalch - Jagdhütte angekommen.


Straßwalch - Jagdhütte


Wir haben diesen schönen Ort genutzt und eine längere Pause eingelegt.

Die Hütte ist unbewirtschaftet. Für den durstigen Wanderer gibt es aber frisches Quellwasser. Wir haben es probiert. 
Es schmeckte köstlich.

Von ein paar Besonderheiten abgesehen, läßt sich der Bettlersteig aber gut begehen. Gutes Schuhwerk ist aber erforderlich. Auch schwindelfrei sollte man sein.

Die 2. Hälfte des Weges führt meist durch dichten Wald. Dadurch hat man wenig Gelegenheit sich zu orientieren.

Hier sind wir an einer Stelle, wo vor längerer Zeit eine Lawine eine Schneise in den Wald geschlagen hat.

Wir haben mehr Zeit für den Bettlersteig benötigt, als in der Literatur angegeben war.

Am Anton-Karg-Haus in Hinterbärenbad legen wir noch eine Rast ein.

Hier am Wegweiser wird uns noch einmal bewußt, daß wir vom Einstieg (1356m) in den Bettlersteig bis hier nach Hinterbärenbad (829 m) einen Höhenunterschied von 527m überwunden haben und stellen wieder einmal fest, daß ein Abstieg schwieriger ist als ein Aufstieg.

Es ist zwischenzeitlich 16.00 Uhr geworden und wir machen uns auf den Weg. Bis zu unserem Auto in Kufstein haben wir noch gut 2½ Stunden vor uns.

Der breite Fahrweg läßt sich gut begehen. Es geht leicht bergab.

Ein Blick zurück.

Ab Abzweig zur Antoniuskapelle beschließen wir, auf dem direkten Weg nach Kufstein zu bleiben. Der Tag war lang und anstrengend genug.


Pfandlhof


Veitenhof

Wir haben bald den Pfandlhof und den Veitenhof erreicht. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Kaisertalaufstieg in Kufstein. Noch ca. 260 Stufen und wir haben unseren Ausgangspunkt erreicht.

Zwischenzeitlich ist es 18.30 Uhr geworden. Es war ein schöner Tag. Wir fahren nach Hause. Nach einer warmen Dusche und dem Abendbrot denken wir noch einmal an unseren schönen Urlaubstag zurück.

zurück zur Übersicht

Seitenanfang