Sonnenfinsternis auf der Winklmoosalm (1999)

zurück zur Übersicht

Am 11. August 1999 war eine totale Sonnenfinsternis über Europa. zu beobachten. Der Kernschatten war ca. 100km breit und bewegte sich aus Richtung Saarbrücken kommend über Augsburg, Ingolstadt, München, Salzburg weiter in Richtung Graz.
Wir waren zu dieser Zeit in Tirol im Urlaub. Radio Tirol hatte zu einer Veranstaltung zum Taubensee bei Kössen eingeladen. Der Rummel war uns jedoch zu groß. Ein Blick in die Karte machte deutlich, dass die Winklmoosalm am Rande des Kernschattens lag, also nicht ganz optimal war. Für uns jedoch ein gutes Ziel. Der Himmel war stark bewölkt und die Aussicht, die Sonnenfinsternis beobachten zu können, gering. So hatten wir ein Ziel, noch etwas anderes unternehmen zu können.
Auf der Winklmoosalm war normaler Betrieb. Kein Parkplatzmangel.

Wir haben uns einen  Platz gesucht.

Der Himmel war mit Wolken verhangen. Die Sonne konnte man nur erahnen.

Wir haben einen guten Platz neben der kleinen Kapelle gefunden.

Die ersten blauen Lücken zeigten sich in der Wolkendecke.
  Wir hatten Glück. Die Wolken haben sich verzogen. Eine eigenartige Atmosphäre machte sich breit. Obwohl es Mittag war, gab es eine Beleuchtung wie zur Abenddämmerung. Die Kühe hörten auf zu fressen und legten sich hin. Die Vögel verstummten. Eine ungewöhnliche Ruhe machte sich breit.


Die Sonnenfinsternis konnten wir besser als gedacht beobachten. Die Bilder, die wir mit einem alten Fotoapparat ohne automatische Einstellungen geschossen haben sind etwas unscharf geworden.

So nach und nach hat sich die Beleuchtung normalisiert. Die Kühe fingen wieder an zu fressen. Auch die Vögel waren wieder zu hören.
Das Wetter ist noch super schön geworden. Wir haben noch lange auf der Winklmoosalm verweilt.

Das war ein ganz tolles Erlebnis an das wir gern zurückdenken.

zurück zur Übersicht

Seitenanfang